Minikurs
"Starke Beziehung zu meinem Kind"

Tag 1 – Deine Erwartungen

Heute geht es nicht um dein Kind. Es geht um das, was du im Gepäck hast.

Erwartungen laufen oft leise mit, wie ein innerer Kommentar: Wie dein Kind sein sollte, wie ein Nachmittag laufen sollte, wie „harmonisch“ sich Familie anfühlen sollte.

Und wenn es anders kommt, reagieren wir sofort gestresst. Heute schauen wir genau dort hin, einfach, um es bewusster wahrnehmen zu können.


🎧 Audio anhören

Am besten hörst du das Audio einmal ganz in Ruhe durch – beim Spazierengehen, im Auto oder wenn du kurz Zeit für dich hast.

Du musst währenddessen noch nichts aufschreiben. Danach erst geht's an den schriftlichen Reflexionsteil im Workbook.


Workbook

Im Workbook gehst du Schritt für Schritt einer Erwartung nach, die dich im Alltag besonders belastet.

Du wirst dabei unter anderem anschauen:

  • welche Gedanken du in solchen Situationen denkst
  • wie du dich dabei fühlst
  • wie du dann reagierst
  • und was passieren könnte, wenn du diese Erwartung ein Stück weit loslässt.

Du kannst dir das Workbook hier herunterladen:

Nimm dir dafür etwa 15–20 Minuten Zeit.
Wenn du nicht alles heute schaffst, ist das völlig okay.


Vielleicht hast du beim Durchgehen des Workbooks gemerkt, wie viel Kraft in bestimmten Erwartungen steckt.

Gedanken wie
„Er müsste doch…“
„Sie sollte doch längst…“
„Das geht doch so nicht…“

fühlen sich oft sehr selbstverständlich an – und gleichzeitig können sie viel Druck in den Alltag bringen.

Allein das einmal bewusst wahrzunehmen, ist schon ein wichtiger Schritt.

Du musst heute nichts verändern oder „besser machen“.
Es reicht, wenn du diese Zusammenhänge ein wenig klarer siehst.


Morgen geht es weiter

Morgen schauen wir auf eine andere Seite eures Familienalltags.

Denn oft richtet sich unser Blick ganz automatisch auf das, was nicht funktioniert:
Konflikte, Stressmomente, schwieriges Verhalten.

Dabei geraten leicht die vielen kleinen Momente aus dem Blick, in denen Verbindung, Kooperation oder etwas Schönes zwischen euch entsteht.

Genau darum geht es morgen.

Wir üben gemeinsam, den Blick wieder stärker auf das Positive zu richten – nicht, um Probleme zu verdrängen, sondern um eure Beziehung bewusster wahrzunehmen und zu stärken.


Wenn du so weit bist, folge dem Button zu Tag 2:

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