Geschwisterstreit - was tun, wenn die Kinder ständig streiten?

2015 lag die statistische Geburtenrate in Deutschland bei 1,5 Kindern je Frau. Dies ist der Höchststand seit 1982.

Die geringe Kinderdichte in Deutschland hat zur Folge, dass immer mehr Menschen unsicher, teilweise überfordert sind, sobald sie selbst Eltern werden.

„Die gönnen sich nicht mal das Schwarze unter den Fingernägeln!“, pflegt mein Mann zu sagen. Und so ist es wohl. Meine Kinder streiten sich – um alles! Leider nicht nur mit Worten … Puh, das zehrt so sehr an meinen Nerven.

Kennst du das auch? 

Dann hast du vielleicht auch folgende Fragen:

Warum streiten sich Kinder so oft?
Ist das noch normal oder stimmt da bei uns etwas nicht? Wie sollte ich auf Geschwisterstreit reagieren? Soll ich sie das unter sich regeln lassen? Soll ich mich einmischen und für Gerechtigkeit sorgen? Kann ich etwas dazu beitragen, dass meine Kinder sich nicht mehr so häufig in die Haare kriegen? 

Und warum regt mich das eigentlich so auf, dass die Kinder sich ständig streiten? Ich bin super genervt, wenn es wieder losgeht und gehe auch nicht gerade freundlich mit den Streithähnen um. Dabei möchte ich doch eigentlich ein gutes Vorbild sein und einen respektvollen, verständnisvollen, freundlichen Umgang mit meinen Kindern pflegen. Warum bin ich nur immer so unglaublich genervt und oft auch wütend?

Diesen Fragen möchte ich in diesem und einem weiteren Blog-Post nachgehen.

Warum streiten Kinder so viel?

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Der Streit unserer Kinder ist das, was wir mit unseren Sinnen wahrnehmen können. Wir beobachten zum Beispiel, dass Kind A etwas provozierendes zu Kind B sagt und Kind B daraufhin wutentbrannt auf Kind A losgeht.

Was wir nicht unmittelbar wahrnehmen können ist, warum sich die Kinder so verhalten. Welche Motive, Gefühle, Bedürfnisse, Erfahrungen, welche eventuell entwicklungsbedingte Perspektive treibt ein Kind an, sich so zu verhalten? In der Regel kann das Kind darüber auch keine Auskunft gegeben, denn es ist ihm selbst nicht bewusst.

Kaum ein Mädchen wurde groß, ohne dass es die Möglichkeit hatte, beiläufig die Rolle als Mutter zu erlernen und einzuüben.

Die konservative Erziehung, die die meisten Menschen unserer Generation „genossen“ haben, blendet all diese im Verborgenen liegenden Triebfedern aus. Das Kind wird als eine Black Box gesehen. Man schaut auf das Verhalten und wie sich das Verhalten ändert, wenn man eine bestimmte Maßnahme einsetzt, z.B. eine Strafe auszusprechen oder das schreiende Baby zu ignorieren. Hat sich das Verhalten durch die Maßnahme in die gewünschte Richtung verändert, gilt die Maßnahme als erfolgreich.

Wenn wir heute die Kinder bedürfnisorientiert begleiten wollen, interessiert uns nicht (nur), wie wir ein „störendes“ Verhalten abstellen können. Vielmehr wollen wir die Beweggründe hinter dem Verhalten verstehen und herausfinden, wie wir das Kind unterstützen können, Bedürfniskonflikten mit sozialverträglichen Strategien zu begegnen. Dazu gehört, dass wir ihm helfen, sowohl seine eigenen Beweggründe als auch die des Gegenübers zu sehen, und Lösungen zu suchen, die sich möglichst gut und fair für beide Seiten anfühlen.

Deshalb wollen wir zunächst die Konflikte entsprechend dieser verborgenen Beweggründe klassifizieren.

Es mangelte nicht an Gelegenheiten zu beobachten, wie Erwachsene mit Säuglingen umgehen. Ganz selbstverständlich passten die Mädchen (aber sicher auch die Jungen) auf ein Nachbarbaby, den kleinen Cousin oder das eigene jüngere Geschwisterkind auf.

1. Klassische Konflikte, die im Zusammenleben entstehen

Wo Menschen zusammen Zeit verbringen, gibt es auch Konflikte. Das ist ganz normal. Warum sollte es ausgerechnet bei unseren Kindern anders sein? 

Anders als Erwachsene sind unsere Kinder aber noch am Lernen, wie man mit diesem Umstand gut umgehen kann. Sie wissen noch nicht, was sie tun sollen, wenn ein anderes Kind einfach die Schaufel nimmt, die die letzten zehn Minuten unbeachtet vor den eigenen Füßen lag. 

Zum Antritt unserer Mutterschaft wissen viele von uns kaum etwas von all den Problemen, die es beim Großziehen der Kinder natürlich schon immer gegeben hat.

Kleine Kinder bis etwa 4 Jahre sind auch noch nicht in der Lage, sich in das Gegenüber hineinzuversetzen. Sie wissen nicht, was es denkt und fühlt, was die Motive hinter dessen handeln sein könnten. Sie wissen nur, dass sie gerade die Schaufel hatten, dass es ihre ist, oder sie sie gerade benutzen wollten. Die meisten Kinder werden also weinen, um auf die Ungerechtigkeit aufmerksam zu machen, oder sich die Schaufel mit Gewalt zurückholen.

Ab 5 Jahren beginnt für die Kinder eine längere Phase, in der sie verschiedene Strategien ausprobieren. Wie fühlt sich das an, wenn man die ganze Packung Gummibärchen ganz alleine verschlingt, während das Geschwisterkind Rotz und Wasser heult? Und wie verändert sich die Lage, wenn ich am Ende doch noch zwei Gummibärchen abgebe, und das Geschwisterkind mich dankbar und zufrieden mampfend anstrahlt? Und wie fühlt sich das für mich an, wenn ich diejenige bin, die keine Süßigkeiten abbekommt?

Die klassischen Konflikte rund um Spielzeug, Alltagsgegenstände, die Wahl der Spielidee, Süßigkeiten usw. sind normal und für die Entwicklung unserer Kinder sogar notwendig und förderlich. Es ist jedes Mal eine Chance für die Kinder, ihre Empathie zu schulen, Verhandlungsgeschick und Problemlösekompetenzen zu trainieren.

Zu unserem elterlichen Leidwesen brauchen die Kinder viele Jahre Übung, bis sich diese Kompetenzen auch tatsächlich entwickelt haben. Dabei benötigen sie unsere Unterstützung.

Was Eltern bei Streitereien um Ressourcen besser nicht tun sollten:

Was du stattdessen tun kannst:

Sich ganz raushalten

Ich habe schon häufig gehört, dass Eltern empfohlen wird, zum Beispiel von ihrem Kinderarzt, sich aus Geschwisterstreitigkeiten komplett rauszuhalten. 

Viele Eltern schwören auf diese Strategie. Zum Beispiel hat mir mal ein Vater erzählt: „Wenn die sich streiten, dann schmeiße ich sie einfach aus dem Haus raus. Dann müssen sie miteinander klarkommen. Wenn sie wiederkommen, ist der Streit passé.“ 

Je kleiner die Kinder aber sind, desto überforderter sind sie in solchen Streitsituationen. Sie können sich anfangs nicht in andere hineinversetzen, geschweige denn eloquente Verhandlungsgespräche führen. Sie werden erstmal versuchen, die Sache mit ihren Fäusten zu klären.

Wenn wir Eltern uns dann komplett heraushalten, können die Kinder ihre Aggressionen ungebremst aneinander ausagieren. Das schwächere Kind kann sich nicht auf den Schutz der Eltern in solchen Situationen mit körperlich verletzenden und psychisch traumatisierenden Gewalterfahrungen verlassen.

Wenn die Kinder älter werden, sind sie es gewohnt, ihre Konflikte nach dem Recht des Stärkeren zu klären.

Sie haben durch ihre Erfahrungen gelernt: Es ist normal und gesellschaftlich akzeptiert, dass der Stärkere sich mit Gewalt durchsetzet. Der Schwächere muss sich dem Willen des Stärkeren fügen, wenn er keine Schmerzen erleiden möchte. Die Erwachsenen finden das richtig so, denn sie sehen es und schreiten nicht ein.

Die Kinder ziehen mit einer für sie bewährten Strategie in die Welt hinaus. Auch auf dem Pausenhof gilt dann selbstverständlich das Recht des Stärkeren. Und auch als Erwachsene noch werden sie wahrscheinlich selbstverständlich ihre Ellenbogen einsetzen, um zu den Gewinnern zu gehören. 

Teamplayereigenschaften haben sie jedenfalls nicht entwickelt. Ich vermute mal, das die Eltern der Kinder, die es unter sich austragen sollen, das so nicht gewollt hatten.

Schiedsrichter spielen

Viele Eltern, die sich deswegen bewusst nicht aus den Konflikten ihrer Kinder raushalten wollen, sehen sich im Zugzwang, den Konflikt zu entscheiden. Möglichst gerecht soll es sein. Und was gerecht ist, das kann ja nur ein objektiver Dritter entscheiden, oder?

Schwierig. Wenn wir entscheiden, wer jetzt wie lange welchen Gegenstand nutzen darf und wer nicht, führt das dazu, dass die Sichtweise des einen Kindes „offiziell“ anerkannt und das andere Kind mit seinen Gefühlen und Beweggründen als „falsch“ angeprangert wird. 

Es hatte laut des elterlichen Urteils kein Recht darauf, ebenfalls den blauen Becher haben zu wollen. Es ist schließlich älter und kann auch den gelben Becher nehmen. Oder es hatte den blauen Becher gestern schon. Oder es hat versucht, den blauen Becher dem anderen Kind mit Gewalt zu entreißen. Zur „Strafe“ wird der Becher dem geschädigten Kind ausgehändigt.

Puh, das fühlt sich auch nicht stimmig an, oder? Schließlich hat sich keines der Kinder die Geschwisterkonstellation ausgesucht oder den Umstand, dass es nur einen blauen Becher gibt. Keins hat es darauf angelegt, die Gefühle von Neid und Wut zu spüren, die da aufsteigen. Das Ganze ist in der Regel gepaart mit einer noch nicht sonderlich gut ausgebildeten Impulskontrolle und noch nicht erlernten Problemlösestrategien. Sollte ein Kind wirklich von den Eltern dafür gemaßregelt werden, dass es in diese verzwickte Lage geraten ist und sich (noch) nicht zu helfen weiß?

Es ist menschlich, dass zwei Personen auch mal den gleichen Gegenstand haben wollen. Oder beide den Hund der Prinzessin spielen wollen und keiner die Prinzessin. Oder dass einer spielen möchte und der andere seine Ruhe haben will.

Es hilf gar nichts, einem Kind für diese menschlichen Gefühle die Schuld in die Schuhe zu schieben. Das führt höchstens dazu, dass dieses Kind sich weniger gesehen, verstanden, geliebt und wertgeschätzt fühlt, was wiederum Konfliktgrund Nummer zwei schürt.

Was bleibt uns Eltern also noch?

Streit gewaltsam beenden

Manche Eltern fühlen sich vom Streit der Kinder so sehr emotional gestresst, dass sie den Streit einfach nur beenden wollen.

Sie wollen weder zusehen, wie ein Kind dem anderen eins überbrät, noch wollen sie ein Kind dem anderen gegenüber bevorzugen. Stattdessen wollen sie den Streit auf der Stelle beenden.

Sie sagen: „Wenn ihr euch nicht einigen könnt, dann nehme ich euch das Spielzeug eben weg.“ Und legen es an einen für die Kinder nicht erreichbaren Ort. Oder: „Ich ertrage diese Zankerei nicht. Jetzt geht jeder auf sein Zimmer und ich will keinen Mucks mehr hören!“

Auch das ist alles andere als ideal. Die Gefühle, Bedürfnisse und Motive der Kinder, ja der ganze Konflikt werden negiert. Er soll nicht da sein. Konflikte wollen wir hier nicht. In dieser Familie herrscht Harmonie. Punkt.

Ein Kind, das versucht, sich diesem Dogma anzupassen, wird sich darin üben, seine Bedürfnisse runterzuschlucken, es jedem recht zu machen, Konflikten möglichst aus dem Weg zu gehen. 

Ein Kind, das sich unverstanden und abgelehnt fühlt, und dennoch für sich einstehen möchte, wird lernen, Wege zu finden, es dem anderen Kind heimlich heimzuzahlen. 

Was so ein Kind jedenfalls nicht lernen wird, ist, die eigenen Gefühle und Bedürfnisse sowie die des Gegenübers ernst zu nehmen und konstruktive Lösungen für zwischenmenschliche Konflikte zu suchen.

Was du stattdessen tun kannst: Hilfe zur Selbsthilfe

Streit ist für dich dennoch anstrengend? Das ist okay. Mach dir aber immer wieder bewusst, dass Konflikte normal sind, zum Leben dazugehören und nur so soziales Miteinander trainiert werden kann. Achte gut auf dich. Wenn du ruhig, gelassen und ausgeglichen bist, kannst du mit dem Streit deiner Kinder ganz anders umgehen und viel geduldiger sein.

Wir können unseren Kindern in solchen Konflikten am besten helfen, wenn wir sie wie ein Mediator begleiten. Du stehst als Mama deinen Kindern unterstützend zur Verfügung, und zwar für beide Parteien gleichermaßen.

Oberstes Ziel sollte nicht sein, herauszufinden, wer im Recht ist, sondern was ihr als Familie tun könnt, damit es allen Familienmitgliedern möglichst gut miteinander geht.

Folgende Schritte kannst du gehen:

1. Finde heraus, ob deine Hilfe gebraucht wird

Kinder üben. Und manchmal schaffen sie es allein. Daher sollten wir nicht voreilig eingreifen, wenn die Kinder grundsätzlich auf einem guten Weg sind. Wenn die Kinder sich einigen können (egal, ob das in deinen Augen ein fairer Deal ist oder nicht), dann ist das ein riesiger Erfolg und du kannst deine Freude darüber zum Ausdruck bringen.

Wenn du aber merkst, die Kinder schaffen es nicht, erfolgreich miteinander zu verhandeln, kannst du ihnen deine Hilfe anbieten. Im Zweifel kannst du sie einfach fragen, ob sie deine Hilfe brauchen. Je jünger und unerfahrener die Kinder sind, desto eher darf ich mich als Elternteil einbringen.

Wenn Kinder gewalttätig werden, sich hauen, beißen, kratzen und an den Haaren ziehen, liegt es in der Verantwortung der Erwachsenen schützend dazwischenzugehen, sodass niemand ernsthaft verletzt werden kann.

Manchmal stresst die Konfliktsituation die Kinder so sehr, dass sie ihre Impulse einfach (noch) nicht kontrollieren können und für den Moment keinen Zugriff auf ihr rationales Denken haben. Da tut es beiden Parteien gut zu wissen, dass ein Erwachsener da ist, der die Verantwortung übernimmt und vor Schaden schützt.

2. Aktives Zuhören

Lass beide Kinder nacheinander aus ihrer Perspektive erzählen, was passiert ist. Schlage ihnen, vor, es so zu erzählen, wie es eine Filmkamera beobachtet hätte – ohne Bewertung. Und hüte dich vor allem selbst davor, eine wertende Bemerkung zu machen. 

Jedes Kind berichtet von seiner individuellen Wahrnehmung und wir nehmen sie zur Kenntnis, fragen vielleicht nach, wenn wir etwas nicht ganz verstanden haben. Du kannst das Gesagte noch einmal in deinen Worten wiederholen um sicherzugehen, dass du alles richtig erfasst hast.

Lass sie in einem zweiten Schritt auch von ihren Gefühlen erzählen, die sie in der Situation hatten, und davon, was sie sich gewünscht oder gebraucht hätten.

Bei sehr kleinen Kindern versuchst du dich fragend an die Gefühle heranzutasten und sie für das Kind zu formulieren: „Oh, Jana hat sich gedacht, die Bausteine sind ja so schön bunt, die muss ich mir mal näher ansehen. Sie war so glücklich. Da ist plötzlich alles zusammengekracht und Jana ist auch noch richtig erschrocken, als Theo ihr so wütend die Steine aus der Hand genommen hat. Und Theo, du hast nur mal kurz nicht auf deine Burg aufgepasst, schon hat Jana sie kaputt gemacht. Das hat dich richtig wütend und traurig gemacht, weil du dir so viel Mühe gegeben hattest, richtig?“

3. Bedürfniskonflikt sichtbar machen

Als Mediator machst du den Bedürfniskonflikt der beiden Kinder sichtbar. Du fasst die Gefühle, Bedürfnisse und Wünsche der beiden Kinder kurz zusammen. 

Die Kinder verstehen auf diese Art oft erst, was eigentlich im Gegenüber vor sich gegangen ist, und sind auf einmal viel kompromissbereiter, weil sie sich eher in die Lage des anderen hineinversetzen können.

Du weist darauf hin, dass die beiden in eine schwierige Lage geraten sind: Der eine möchte A, der andere B: „Jana hätte so gerne auch ein paar von den bunten Steinen zum Spielen gehabt. Theo möchte, dass niemand an sein Bauwerk kaputtmacht.“

4. Lösungen suchen

Halte dich mit deinen Lösungsvorschlägen zurück. Frag deine Kinder, ob sie Ideen haben und bewerte diese nicht. Sammelt erst einmal. Dann geht ihr sie nacheinander durch. Frag das andere Kind, was es von der Lösung hält. 

Zum Beispiel: „Korbinian hat vorgeschlagen, dass er den blauen Becher jetzt bekommt, und du, Hanna, bekommst ihn dafür heute Abend. Was meinst du dazu, Hanna?“ 

Oft kommt man so gut in den Verhandlungsmodus. Vielleicht möchte Hanna den blauen Becher aber unbedingt zum Frühstück und nicht zum Abendessen. Korbinian erklärt sich schließlich damit einverstanden, aber nur, wenn er jetzt gleich als erster ein Brötchen auswählen und heute mal neben Mama am Tisch sitzen darf. Hanna heult auf. Nein, dann soll Korbinian lieber den blauen Becher haben und sie sucht das Brötchen als erste aus und sie sitzt neben Mama. Ok, Korbinian ist einverstanden. Juhu, die Kinder haben eine erfolgreiche Verhandlung geführt.

Alternativ: Die Fronten bleiben verhärtet und ihr geht den nächsten Lösungsvorschlag durch.

Deine Lösungsvorschläge sind wirklich nur gefragt, wenn den Kindern selbst (noch) nichts einfällt. Und hüte dich davor, die Kinder zu drängen, in irgendetwas einzuwilligen, weil DU das für einen fairen Kompromiss hältst. Das löst eher den kindlichen Gegenwillen aus und führt somit zu verhärteten Fronten.

Klingt anstrengend? Ist es auch. Man braucht Zeit und Ruhe. Aber wenn ihr diesen Prozess gegangen seid, ist das nicht nur ein Erfolgserlebnis für alle, sondern auch eine wichtige Lernerfahrung für all die noch kommenden Auseinandersetzungen in der Familie. 

Je älter und erfahrener deine Kinder werden, desto mehr wirst du sehen, wie deine Bemühungen Früchte getragen haben. Du kannst dich mehr und mehr rausnehmen und zurücklehnen und beobachten, wie die Kinder ihre Konflikte lösen wie zivilisierte Menschen. 

Na ja, ok, vielleicht werden sie noch überraschend lange immer wieder mal deine Hilfe benötigen. Aber sie werden mit Sicherheit in der Erwachsenenwelt mit ihrem Verhandlungsgeschick und ihrer Teamfähigkeit herausstechen und es leicht haben, mit anderen gelingende Beziehungen zu führen.

Was du noch tun kannst: Vorbild sein

Nimm Unterstützung an

Natürlich ist es schwer bis unmöglich deinen Kindern etwas beizubringen, was du selbst nicht lebst. Bemühe dich, sowohl im Streit mit deinem Partner oder anderen Erwachsenen als auch in Konfliktsituationen mit deinen Kindern genauso vorzugehen.

„Weil ich das so sage“ ist keine hilfreiche Ansage. Wie wäre es mit: „Ich bin müde und hungrig und möchte jetzt nach Hause gehen. Du möchtest so gerne noch länger mit deinem Freund spielen. Was könnten wir tun, damit wir beide zufrieden sind?“ 

Es gibt unendlich viele Möglichkeiten. Seid offen und flexibel und lasst eurer Kreativität freien Lauf!

Muss ich das jetzt IMMER so machen?!?!

In einer idealen Welt wäre tatsächlich immer jemand da, der den Streit der Kinder auf diese Weise begleiten könnte bzw. könntest du immer nach Kompromissen bei Bedürfniskonflikten mit deinem Kind suchen.

Artgerecht wäre es für uns Menschen in Clans zusammenzuleben, sodass Konflikte auch von Oma, Tante, Onkel oder Nachbarn und vor allem den vielen älteren Kindern begleitet werden könnten. Ich kenne einige Kinder, um die 11, 12 Jahre, die mit einer Engelsgeduld Streit von jüngeren Kindern schlichten können, dass ich manchmal nur stauend danebenstehen kann.

Wir leben aber nun mal in unserer modernen, zivilisierten Welt in isolierten Kleinfamilien. Oft ist die Mama allein für viele Stunden am Tag für die Belange mehrerer jüngerer Kinder zuständig.

Du darfst da ruhig eine ordentliche Portion Selbstmitgefühl haben. Es ist einfach nicht zu schaffen, 100 % der Konflikte in der beschriebenen Form zu begleiten. Schon gar nicht, wenn wir selbst in unserer Kindheit nicht entsprechend begleitet wurden und wir das Ganze auch erst noch lernen müssen. Dieser Anspruch würde uns nur unnötig unter Druck setzen.

Vielleicht kannst du es für dich so betrachtet: Jeder Konflikt, den du auf die beschriebene Art begleitest, ist ein Gewinn für deine Kinder und auch eine Übung für dich selbst. Jedes Mal, wenn du es schaffst, konstruktiver zu reagieren als bisher, darfst du feiern! Du bist auf dem richtigen Weg und es wird ganz allmählich leichter werden, wenn du dranbleibst.

Bisher haben wir uns den klassischen Konflikten gewidmet, wenn die Kinder zum Beispiel um Spielzeug streiten.

Ein weiterer verborgener Motor für Geschwisterstreit ist die Konkurrenz um elterliche Liebe und Aufmerksamkeit.

2. Konkurrenz um elterliche Aufmerksamkeit

Evolutionsbiologisch gesehen ist es für Kinder überlebenswichtig, von ihren Bezugspersonen angenommen, verstanden, geliebt und beschützt zu werden.

Und wenn Geschwister da sind, bedeutet das automatisch, dass die Gefahr besteht, dass ein anderes Kind vielleicht mehr Aufmerksamkeit und Zuwendung, mehr überlebenswichtige Ressourcen bekommt.

Wenn in einer Hungersnot nur noch ein Kind durchgebracht werden kann oder bei einem Unglück nur ein Kind gerettet werden kann, wen werden die Eltern wählen?

Kinder wollen instinktiv sicher gehen, dasjenige Kind zu sein, welchem die Eltern die meiste Liebe und Aufmerksamkeit schenken. Es herrscht eine natürliche Konkurrenz zwischen den Kindern.

"Enttrohnung"

Ganz besonders alarmiert sind oft die Kinder, die zum ersten Mal großer Bruder oder große Schwester werden. Denn sie waren es bisher gewohnt, eine bestimmte Menge der Aufmerksamkeit von Mama und Papa zu bekommen. 

Plötzlich kommt da so ein kleines Baby in die Familie, dass sehr viel dieser Aufmerksamkeit abzieht. Wenn das Baby losschreit, dann springt Mama und von dem älteren Kind wird nun erwartet „vernünftig“ zu sein.

Das ist ein hartes Los. Spätestens wenn das jüngere Geschwisterchen dann ins Krabbelalter kommt und sich selbstverständlich auch an den Spielsachen bedient oder Dinge in den Mund nimmt und Bauwerke zerstört, ist dem älteren Kind bewusst, dass da ein vollwertiger Konkurrent heranwächst, den es lieber früher als später in die Schranken weisen möchte.

Besonders bitter wird es, wenn die Eltern immer zum jüngeren Geschwisterkind halten: „Er ist doch noch ein Baby und du bist schon ein richtig großer Junge!“

Viele Eltern wenden sich hilfesuchend an mich, da sie ihr älteres Kind so gar nicht wiedererkennen. Sie haben manchmal die Befürchtung in der Erziehung versagt und sich ein gefühlloses, egoistisches Monster herangezogen zu haben.

Konkurrenztrieb akzeptieren

Ein Stück weit müssen wir das Konkurrenzdenken der Kinder akzeptieren. Wenn wir uns eine plüschig-harmonisches Geschwisteridylle erträumt hatten und nun enttäuscht sind, müssen wir der Wahrheit ins Auge sehen. Es ist einfach so, die Kinder beneiden einander, jedes möchte das „Lieblingskind“ sein und wir als Eltern müssen einen Umgang damit finden.

Dass dieser Konkurrenzkampf bei unseren eigenen Kindern vielleicht stärker ausgeprägt ist als in anderen Familien kann mit Faktoren zu tun haben, auf die wir keinen Einfluss haben. Kinder mit geringem Altersabstand und gleichgeschlechtliche Kinder sind in der Regel besonders eifersüchtig aufeinander. Außerdem ist es temperamentsabhängig, wie bedrohlich das ältere Kind die Ankunft des jüngeren Geschwisterkinds wahrnimmt und darauf reagiert.

Andererseits können wir mit unserem Verhalten auch wesentlich dazu beitragen, diese natürlich vorhandene Konkurrenz zwischen den Geschwistern weiter zu befeuern oder abzumildern.

Keine Vergleiche

Ehrlich gesagt, ich vergleiche meine Kinder ständig. In meinem Kopf. Ich denke: „Das hat das erste Kind aber schon früher gekonnt und dieses Kind hier ist aber viel fauler/mutiger/sozial umgänglicher etc. als das andere“. Ich registriere diese vergleichenden Gedanken und lasse sie bewusst wieder ziehen.

Denn ich weiß, den Kindern tut es nicht gut, wenn sie miteinander verglichen werden. Jedes Kind ist einzigartig und einfach gut so, wie es ist. Jedes Kind hat ein Recht darauf, bedingungslos geliebt zu werden, ganz egal wie sein Begabungsprofil ausfällt.

Wir sollten es unterlassen, unsere Kinder darauf hinzuweisen, dass das andere Kind aber schon die Schuhe allein anzieht oder sich völlig unkompliziert die Haare waschen lässt.

Beim gelobten Kind werden Glückshormone freigesetzt und es wird dieses Erlebnis immer wieder herbeiführen wollen. Vielleicht kennst du es, dass dein Kind dich immer wieder fragt „Mama, wer kann besser malen, Laura oder ich? Wer, findest du, hat etwas Schöneres zum Anziehen herausgesucht? Und wer kann deiner Meinung nach am besten Tanzen von uns beiden?“ Manche Kinder fragen auch frei heraus: „Wen hast du eigentlich lieber von uns?“

Das Kind, das in unserem Vergleich nicht so gut abgeschnitten hat, wird sich frustriert fühlen. Es hegt nun einen Groll gegen das von den Eltern anscheinend bevorzugte Geschwisterkind und wird entsprechend Streit suchen. Oder es versucht in seiner Hilflosigkeit die Eltern durch Strategien wie Stören und aggressives Verhalten auf sich aufmerksam zu machen.

Rollenzuschreibungen vermeiden

Auch Rollenzuschreibungen wie „unser Sonnenschein“ oder „der kleine Wüterich“ sind gefährlich. Kinder wollen kooperieren und erfüllen auch gerne die durch solche Etiketten geformten Erwartungen. Ein Kind von dem erwartet wird, dass es immer stört, glaubt auch selbst bald, dass es nun mal „so ist“ und wird sich alle Mühe geben, die Prophezeiung zu erfüllen.

Ein „Sonnenschein“ traut sich dann nicht mehr zu zeigen, wenn es ihm mal nicht so gut geht und ein „Wüterich“ wählt das Wüten als seine primäre Strategie, wenn es in Stress gerät.

Es ist wichtig, auch in den Formulierungen den Kindern gegenüber zu unterstreichen, dass Paul HEUTE sehr wütend war, häufig aber auch sehr ausgeglichen sein kann, und Lisa HEUTE alle mit ihrer Fröhlichkeit angesteckt hat, aber natürlich auch richtig wütend sein kann. Beide sind eben Menschen. Und Menschen können sich mal so und mal so fühlen oder verhalten. Und gerade Kinder entwickeln sich noch und haben alle Zeit der Welt, verschiedenste Strategien auszuprobieren.

Elterliche Schiedsrichter

Ganz besonders, wenn der Geschwisterstreit daher rührt, dass die Geschwister (oder eines der Geschwister) um elterliche Aufmerksamkeit und Liebe buhlen, sollten Eltern es unterlassen, einen Schuldigen zu benennen.

Die Kinder nehmen ein Urteil in etwa so wahr, als hätten die Eltern verkündet: „Ok, dich, Hannes, hab ich lieb und du ,Fabian, bist hier unerwünscht.“ Ein Kind hat „gewonnen“ und eines „verloren“. Beide Kinder werden wieder Streit provozieren, in dem die Eltern als Schiedsrichter involviert sind. Hannes will bestätigt bekommen, dass er weiterhin das Gewinnerkind ist, zu dem die Eltern halten und Fabian möchte, dass Hannes endlich auch mal eins auf den Deckel bekommt. 

Außerdem hegt Fabian nun einen Groll gegen Hannes und die Eltern, fühlt sich „falsch“ und ungeliebt und wird sich aus dieser inneren Anspannung heraus eher wieder aggressiv und störend verhalten. Wir können nicht erwarten, dass es Fabian ist, der es schafft, ohne Hilfe aus diesem Teufelskreis herauszukommen. Er braucht Eltern, die das durchschauen und die zuerst IHR Verhalten dem störenden Fabian gegenüber verändern.

Natürlich ist es keine gute Option, dass die Eltern sich einfach ganz heraushalten. Schließlich teilt ein Kind den Eltern durch sein Verhalten mit, dass es dringend Aufmerksamkeit und Zuwendung braucht. Wenn die Eltern dann wegsehen, wird es sich noch mehr bemühen müssen, die benötigte Aufmerksamkeit endlich zu erhalten.

Verständnis und Liebe für alle

Stattdessen können die Eltern den Streit ohne Schuldzuweisung (wie oben beschrieben) begleiten, dabei Verständnis, Liebe und Wertschätzung für jedes einzelne Kind sichtbar machen. So muss sich kein Kind zurückgewiesen fühlen.

Zusätzlich empfiehlt es sich, dass jedes Kind mit Mama (und/oder Papa) Exklusivzeit verbringen darf, in der die ganze Aufmerksamkeit nur auf dem einen Kind ruht. Das können zehn Minuten am Abend sein, das kann aber auch der Kindergarten- oder Schulweg sein, den man gemütlich zusammen geht, das kann ein besonderer Ausflug am Wochenende oder einfach der Markteinkauf sein, zu dem man nur ein Kind mitnimmt. 

Gerade, wenn man das Gefühl hat, dass gerade tatsächlich die Beziehung zu einem der beiden Kinder leidet, weil man es die ganze Zeit als Störenfried wahrnimmt, lohnt es sich, als Elternteil die Verantwortung zu übernehmen und an der Beziehung zu arbeiten

Es gibt aber auch profane Gründe für Geschwisterstreit, die dennoch durchschaut werden wollen.

3. Unerfüllte Grundbedürfnisse

Kinder, die sich schon viele Stunden im Kindergarten oder in der Schule anpassen und dort kooperieren mussten, Kinder die müde oder hungrig sind, Kinder, die gerade einfach „nicht mehr können“, benehmen sich nicht vorbildlich.

Vor allem zu Hause, in einem Umfeld, in dem sie sich sicher fühlen, wollen sie ihren schwierigen Gefühlen Ausdruck verleihen, in der Hoffnung, dass ihnen jemand hilft und die Gefühle mit ihnen zusammen aushält.

Manche Kinder schleichen um die Eltern herum und versuchen diese durch „provozierendes“ Verhalten auf sich aufmerksam zu machen. Mit etwas Glück schätzen die Eltern die Lage richtig ein und schauen, wie sie helfen können, die Bedürfnistanks des Kindes wieder zu füllen. 

Sie schneiden vielleicht einen Apfel auf, stellen ein Glas Wasser hin und setzen sich dazu. Sie stehen als Gesprächspartner zur Verfügung oder schlagen vor, ein Buch zu lesen oder sich körperlich zu betätigen – je nachdem, was das Kind gerade braucht, um zurück in seine Mitte zu finden. 

Manchmal hilft es auch, wenn Eltern den Kindern einen Anlass bieten, sich mal so richtig auszuweinen. Sie rücken konsequent nicht das geforderte Eis heraus, das Kind bricht irgendwann darüber in Tränen aus und all die anderen belastenden Ereignisse des Tages können so gleich mit verarbeitet werden. Die Eltern trösten natürlich.

Das beschriebene ungute Gefühl des Kindes kann sich auch ausdrücken, indem es beginnt, seine Geschwister zu piesacken. Eltern sollten auch das als Hilferuf auffassen. Ein Kind, das andere scheinbar ohne Grund ärgert, dem geht es wahrscheinlich gerade nicht gut und es braucht die elterliche Unterstützung, um aus der Misere wieder herauszufinden.

Auch das sollten wir im Hinterkopf haben. Es ist eben nicht so, dass wir einfach einen „Missetäter“ ausfindig machen und diesen bestrafen, sodass er sich zusammenreißt und die Welt wieder in Ordnung ist.

Als Eltern vorbeugen

Die gute Nachricht ist, dass sich dieser Konfliktursache häufig gut vorbeugen lässt. Es sind in der Regel wiederkehrende Muster zu erkennen. Wir müssen nur hinschauen, um mit der Zeit herauszufinden, ob wir vielleicht schon einen kleinen Snack dabeihaben sollten, wenn wir das Kind vom Kindergarten abholen. 

Vielleicht wissen wir bald, dass das Schulkind besser erstmal zwei Stunden in Ruhe gelassen werden will, bevor ihr eine gemeinsame Unternehmung startet. Vielleicht sind die Kinder immer abends um 18 Uhr so müde, dass sie einen Erwachsenen eng an ihrer Seite brauchen, weil sie einfach nicht mehr in der Lage sind, gut aufeinander einzugehen. 

Möglicherweise ist eines deiner Kinder immer unglaublich schlecht gelaunt, wenn es sich von einer Krankheit erholt und das andere braucht die elterliche Betüdelung besonders vor sehr aufregenden Ereignissen.

Wenn die Kinder älter werden, kannst du sie dabei unterstützen, unerfüllte Bedürfnisse selbst zu erkennen und entsprechende Strategien für sich auszuprobieren.

Idealerweise leben wir Eltern auch das unseren Kindern vor. Du kannst also ruhig sagen, dass du jetzt gerade nicht mit ihnen spielen willst, weil du dich erschöpft fühlst und einfach eine Weile hier im Schatten des Baumes sitzen willst. Oder du darfst darauf beharren, dass du jetzt nach Hause gehen möchtest, weil du merkst, wie du langsam hungrig wirst, und weißt, dass du dann immer schlechte Laune bekommst. Du sensibilisierst die Kinder damit automatisch, dass sie auch auf ihre eigenen Gefühle und Bedürfnisse hören dürfen.

Fazit

Es ist normal und sogar für ihre soziale Entwicklung wichtig, dass Kinder viel streiten. Gleichzeitig haben wir Eltern sehr wohl Einfluss darauf, ob sie sich wegen dem Bedürfnis nach elterlicher Liebe und Aufmerksamkeit oder anderen unerfüllten Bedürfnissen streiten. Und wir können die Kinder dabei unterstützen, ein gesundes Konfliktverhalten zu erlernen, was es uns zumindest langfristig einfacher machen wird.

Andererseits dürfen wir nicht vergessen, dass Eltern auch keine Maschinen sind. Wir bringen unsere eigenen Kindheitserfahrungen, emotionale Wunden, Erwartungen, Bedürfnisse, ja auch unseren akuten Stress aus anderen Lebensbereichen ein, was es uns oft nicht gerade leicht macht, unsere Kinder so zu begleiten, wie wir das gerne würden. Es kann sogar verdammt hart sein! Diesen Aspekt werde ich im nächsten Blog-Post genauer unter die Lupe nehmen.

Mich interessieren auch deine Erfahrungen mit Geschwisterstreit. Fällt es dir schwer, damit umzugehen? Was ist deine größte Herausforderung? Wofür suchst du noch eine Lösung? Oder welchen Tipp möchtest du gerne anderen Mamas noch mit auf den Weg geben? Schreib gerne einen Kommentar!

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Was dir – genau wie den Schimpansinnen – helfen kann, ist ein soziales Netzwerk, das dich unterstützt und dich in harten Zeiten auffängt. Nimm daher jede Gelegenheit wahr, Familienbande, Freundschaften und deinen Bekanntenkreis zu pflegen. So fällt es dir leichter, um Hilfe zu bitten und Unterstützung zu erhalten. Du musst es nicht alleine schaffen.

Lena Franck

Ich bin Mama-Coach und selbst Mama dreier Kinder, die 8 Jahre, 6 Jahre und fast 2 Jahre alt sind. Ich unterstütze Mamas dabei, sich wieder zufriedener und ausgeglichener zu fühlen, um für ihre Kinder endlich die entspannte und fröhliche Mama sein zu können, die sie sich eigentlich für sie wünschen. Denn eine zufriedene Mama ist die beste Mama, die du sein kannst!

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